Eisenbahnanlage
Legen der Gleise
Wir beginnen zuerst mit dem Schattenbahnhof, welcher sich unter der eigentlichen Platte befindet. Im Bild unten ist der Schattenbahnhof zu sehen. Die Oberplatte wurde noch nicht aufgesetzt. Zur Geräuschdämmung haben wir als Erstes ein Korkbett aufgeklebt, auf das nun die Schienen geschraubt werden. Beim verlegen der Gleise richten wir uns nach einem Gleisplan, welchen wir jedoch etwas verändert haben.

Geländebau auf der Oberplatte
Um dem Gebirge die richtige Form und Struktur zu geben, verwendeten wir Fliegendraht, auf den wir später Küchenkrepp aufleimen. Auf den mit Küchenkrepp belegten Fliegendraht wird eine Schicht Gips aufgetragen, die dann mit Farbe, Gras, Büscheln, usw. der echten Landschaft nachempfunden wird. Um Gewicht zu sparen haben wir das Grundskelett mit Hilfe eines Dosenbohrers an den stabilen Stellen ausgebohrt.

Belegen des Drahts auf dem Gebirge
Damit das Gebirge später auch dem Gewicht des Gipses stand hält, muss man zuerst einige Schichten Küchenkrepp mit einem Wasser-Weißleimgemisch aufleimen. Erst dann kann man den Gips auftragen. Noch sieht das Gebirge etwas winterlich aus, dies ändert sich jedoch sobald wir ans Bemalen und Begrünen gehen.

Der fertige Schattenbahnhof
Der fertige Schattenbahnhof hat nun 6 Gleise, auf denen wir Züge parken können. Diese Züge fahren dann dank unserer Computersteuerung wie von Geisterhand aus dem Tunnel auf die Oberplatte. Die Software, mit der wir unsere Anlage steuern wird auch bei der größten Modellanlage der Welt in Hamburg eingesetzt.

Das Bahnbetriebswerk
Da wir sehr viele Dampfloks haben, darf auf unserer Eisenbahnanlage auf gar keinen Fall ein Bahnbetriebswerk fehlen. Bahnbetriebswerke kurz BBW sind Wartungsanlagen für Loks. Sie bestehen meistens aus Lokschuppen, Drehscheibe, Bekohlunsanlage, Wasserturm, Besandungsanlage, usw..

Erweiterung des Schattenbahnhofs
Da wir noch Platz auf der Unterplatte hatten, haben wir uns entschieden den Schattenbahnhof zu erweitern. Jetzt haben wir zusätzlich zu den 6 Abstellgleisen noch einen Wendekreis und 3 zusätzliche Rückfahrgleise.

Kleben der Schienen
Um den Geräuschpegel beim Fahren von Zügen zu mindern kleben wir die Schienen direkt auf das Korkbett. Die Schienenschrauben können dann entfernt werden. Zum Kleben verwenden wir PATEX. Es ist zu empfehlen, dass man das Korkbett zuvor mit Farbe vorbehandelt. So zieht das Korkbett die Feuchtigkeit nicht so schnell und man kann noch für kurze Zeit Veränderungen vornehmen. Beim Arbeiten mit PATEX muss man beachten, dass der Anfangsdruck für die Festigkeit entscheident ist. Außerdem ist PATEX gesundheitsschädlich. Es ist also zu empfehlen diesen nur in gut belüftbaren Räumen und am Besten mit Schutzmaske zu verwenden. Wir haben unsere Gleise mit Gewichten und Mettallstücken beschwert und etwa eine halbe Stunde trocknen lassen.

Der Bau des Bekohlungswerks
Da der Bausatz des Bekohlungswerks nicht ganz meinen Vorstellungen entsprach und ich in einigen Eisenbahnzeitschriften tolle Anregungen gefunden habe, habe ich mich entschieden die Kunststoffzwischenwände gegen Echtholz auszutauschen. Auf dem Bild unten sind sie jedoch noch ungebeizt.

Der Bahnsteig
Der Bahnsteig besteht aus Styrodur, welches wir mit Echtholz vergleidet haben. Bahnsteige wurden zu Zeiten der Dampfloks meist mit echten Schwellen und Schienen befestigt.

Die Weichen- und Signalkanäle
Um eine möglichst Originalgetreue Anlage zu bauen haben wir uns Weichen- und Signalkanäle als Zinkdruckgruss gekauft und diese noch etwas gealtert.
